Digitale Geländemodelle
Digitale Geländemodelle machen Landschaftsformen sichtbar, die dem bloßen Auge oft verborgen bleiben. Selbst unter dichtem Wald lassen sich alte Gräben, Wälle, Senken und andere Strukturen erkennen, die im Gelände kaum auffallen. Für die Erforschung möglicher Meteoriteneinschläge eröffnet das faszinierende Möglichkeiten.
Was ist ein digitales Geländemodell?
Ein digitales Geländemodell (DGM) beschreibt die Höhe der Erdoberfläche ohne Bewuchs und Bebauung. In Deutschland wird es überwiegend durch Laserscanning aus dem Flugzeug gewonnen (Airborne Laserscanning, auch LiDAR genannt). Dabei tastet ein Laser die Landschaft mit sehr vielen Messpunkten ab. Ein Teil der Laserimpulse dringt durch das Blätterdach bis zum Boden; aus diesen Bodenpunkten wird die Geländeoberfläche berechnet.
Das Ergebnis ist ein regelmäßiges Raster von Höhenwerten. Im bayerischen DGM1, das die Bayerische Vermessungsverwaltung frei zur Verfügung stellt, liegt alle 1 m ein Höhenwert vor. Damit werden auch Formen sichtbar, die im Gelände unter Wald oder auf Wiesen kaum zu erkennen sind.
