Das Ereignis

Das Chiemgau-Ereignis bezeichnet ein kosmisches Impaktgeschehen, das vor etwa 3000 Jahren im südostbayerischen Alpenvorland stattfand. Geologische, geophysikalische und archäometrische Befunde belegen ein hochenergetisches Naturphänomen, dessen Spuren bis heute sichtbar sind.

Wissenschaftliche Befunde

  • Kraterartige Strukturen (z. B. Tüttensee, Durchmesser bis 600 m)

  • Deformierte Gerölle (Schockmetamorphose, plastische Verformungen)

  • Schmelzprodukte (glasartige Gesteine, Impaktgläser)

  • Metallische Partikel (z.B. besondere Eisen-Silizide)

  • Geoarchäologische Fundkontexte (Datierung in die späte Bronze-/frühe Eisenzeit)

Trotz zahlreicher Befunde sind einige Aspekte des Ereignisses noch nicht vollständig geklärt. Dazu gehören:

Offene Forschungsfragen

  • Die genaue Ausdehnung des Impaktstreufeldes.

  • Die Rolle von Sekundärprozessen (z. B. Erosion, Sedimentation).

  • Mögliche kulturhistorische Überlieferungen (z. B. Phaëthon-Mythos).

  • Ereignis: Ein Holozän-Meteoriteneinschlag (ca. 900–600 v. Chr.) im südöstlichen Bayern, der ein elliptisches Kraterstreufeld von 60 × 30 km mit über 100 Kratern (Durchmesser: 3 m bis 1,3 km) schuf.
  • Besonderheit:
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  • Erster direkter Nachweis eines Meteoriteneinschlags mit Auswirkungen auf menschliche Siedlungen der Bronze-/Eisenzeit (archäologische Fundstellen Mühlbach und Chieming-Stötham).
  • Einzigartige geologische und archäologische Belege, darunter:
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  • Stoßmetamorphose (PDFs in Quarz, diaplektisches Glas, Shatter Cones).
  • Exotische Minerale (Eisen-Silizide, Krotit, Moissanit, Nanodiamanten).
  • Artefakte in Impaktgestein („Artefakt-in-Impaktit“).
  • Tsunami-Spuren, Bodenverflüssigung, Säurekorrosion, Chiemit (neue Kohlenstoff-Hochdruckphase).
  • Kulturhistorische Relevanz: Mögliche Verbindung zum Phaethon-Mythos und keltischen Überlieferungen.
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